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Energieausweise im Wohnungsbestand

Mit dem in Kraft treten der novellierten Energieeinsparungsverordnung
(EnEV 2007) am 01.Oktober 2007 stehen jetzt für Eigentümer, Vermieter und Aussteller auch die Rahmenbedingungen für die Ausstellung von Energieausweisen für Bestandsgebäude zur Verfügung .

Die für Neuvermietung und Verkauf von Wohnungen und Gebäuden geltende Verpflichtung zur Vorlage eines Energieausweises gegenüber potenziellen Käufern bzw. Mietern kann damit wie geplant stufenweise umgesetzt werden .

Je nach Gebäudeart und Baualter gelten dabei folgende Termine:

- ab 1. Juli 2008 für Wohngebäude bis 1965
-
ab 1. Januar 2009 für später errichtete Wohngebäude
- ab 1. Juli 2009 für Nichtwohngebäude.

Für bestehende Wohngebäude regelt die Energieeinsparverordnung 2007 die Differenzierung nach Bedarfs- und Verbrauchsausweisen in Abhängigkeit von der Anzahl der Wohneinheiten, dem Errichtungsjahr sowie der energetischen Qualität der Gebäude.

Für eine Übergangszeit gilt zunächst volle Wahlfreiheit für alle Wohngebäude. Danach gelten folgende Regelungen:

- Für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten dürfen unabhängig vom   Baujahr beide Ausweisarten erstellt werden.

- Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die auf der Grundlage der   Wärmeschutzverordnung 1977 oder später errichtet wurden , besteht   Wahlfreiheit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Ausweis.

- Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor Geltung der   Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurde, ist ab dem 1.Oktober 2008 der   bedarfsorientierte Energieausweis zu verwenden.
   Bis zum 30. September
2008 besteht Wahlfreiheit.

Eine weitere Ausnahme gilt für Wohngebäude aus dieser Zeit, die entweder schon bei der Baufertigstellung den energetischen Stand der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 aufgewiesen haben oder durch Modernisierungsmaßnahmen auf diesen Stand gebracht worden sind. In diesen Fällen besteht ebenfalls Wahlfreiheit.


Gebäude, für die ein Energie- oder Wärmebedarfsausweis nach Wärmeschutzverordnung 95 oder nach EnEV 2002 bzw. 2004 erstellt wurde, benötigen keinen neuen Ausweis, sofern dieser nicht älter als 10 Jahre ist. Durch die Vorgaben auf europäischer Ebene ist grundsätzlich die Gültigkeitsdauer des Energieausweises auf maximal 10 Jahre begrenzt.


Mit dem Energieausweis wird dem Nutzer ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem er überschlägig den Energiebedarf bzw. den Energieverbrauchskennwert verschiedener Gebäude vergleichen kann. Zusammen mit den Energieausweisen sind in der Regel auch Modernisierungsempfehlungen – d.h. Hinweise zur kostengünstigen Verbesserung der energetischen Qualität - vorzulegen.
Diese Vorschläge zur energetischen Ertüchtigung beziehen sich konkret auf das betrachtete Gebäude und berücksichtigen seine Schwachstellen.

Quelle: „Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“ – Andreas Rietz, IEMB e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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